Mobile Robotik
Wachstumstreiber der Intralogistik
Dynamische Marktentwicklung eröffnet neue Potenziale – und auf der LOGISTICS & AUTOMATION in Hamburg erhalten Sie konkrete Einblicke und Marktüberblick.
Mobile Robotics: Ein Markt im Aufwind
Wie groß ist das aktuelle Marktvolumen für autonome mobile Roboter?
Aktuelles Marktvolumen für autonome mobile Roboter (AMR).
Jährliches Wachstum (CAGR) – eine Branche im massiven Aufwind.
Führende Anbieter für mobile Robotik direkt vor Ort in Hamburg treffen.
Vom Markttrend zur Umsetzung: Ihr Fahrplan in Hamburg
Erfahren Sie, wie Sie das Wachstum der mobilen Robotik für Ihr Unternehmen nutzen.
Intralogistik optimieren
Nutzen Sie das Potenzial der Robotik für Ihre Prozesse.
Einstieg finden
Planen Sie jetzt Ihr erstes Pilotprojekt in einer geschützten Umgebung.
Partner finden
Treffen Sie die Systemanbieter, die zu Ihren Anforderungen passen.
Live erleben in Hamburg
02. & 03. Juni 2026
Messe Hamburg
(Halle B6).
Guided Tours mobile Robotics
Erleben Sie Mobile Robotics kompakt
Bei den Guided Tours – geführten Messerundgängen – werden Sie vom Infopoint aus von Philip Bittermann (Chefredakteur Automation Next) zu ausgewählten Ausstellern begleitet. Dort erhalten Sie praxisnahe Einblicke und konkrete Use Cases. Die Plätze sind begrenzt – sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme!
1. Messetag 02.06.2026
Messerundgang zum Thema
Folgt in Kürze
Ausstellende Unternehmen
Folgt in Kürze
Zeit
10:30 – 11:30 Uhr
Treffpunkt
Infopoint im Eingang der Halle B6
Abschluss
Get-Together und Mittagessen
2. Messetag 03.06.2026
Messerundgang zum Thema
Folgt in Kürze
Ausstellende Unternehmen
Folgt in Kürze
Zeit
10:30 – 11:30 Uhr
Treffpunkt
Infopoint im Eingang der Halle B6
Abschluss
Get-Together und Mittagessen
Mobile Robotics Aussteller
im Spotlight
Fritz Schäfer GmbH & Co. KG, G. Staehle, EF ROBOTICS, K.Hartwall GmbH, SEER Robotics Europe, Storojet GmbH, Jetschke Industriefahrzeuge, Toyota Material Handling Deutschland GmbH, Innok Robotics, EP Equipment Germany GmbH, Filics GmbH, Giobotics, Fenka Robotics GmbH, RobCo, Kassow Robots, SEW-Eurodrive, Unchained Robotics, DBR77, Moin Robotics, FANUC
Vortragsprogramm
Auf der Insights Stage der LOGISTICS & AUTOMATION erwarten Sie spannende Fachvorträge, Trends und praxisnahe Einblicke führender Experten. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich gezielt zu informieren und neue Impulse für Ihre Intralogistik mitzunehmen.
Impressionen


Wissen & Inspiration
Mobile Robotics verstehen
Der Markt für mobile Robotik entwickelt sich rasant. Doch was steckt hinter den Begriffen, wie hoch ist das Investment wirklich und wo liegt die Zukunft? Tauchen Sie ein in unsere Wissenssammlung und erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmen fit für die automatisierte Intralogistik machen.
Technik & Grundlagen
Was ist ein mobiler Roboter?
Intralogistik: Vom FTS zum AMR
Auf den ersten Blick mag es wie ein Hype erscheinen: Seit den 1950er Jahren gibt es Fahrerlose Transportfahrzeuge oder –systeme (FTF/ FTS) – in definierten Einsatzbereichen, die man mit „gleichförmiger Transport auf festen Routen“ umschreiben könnte. Nun heißen sie Autonome Mobile Roboter (AMR) und werden, so behaupten manche Experten, nach rund 75 Jahren die Intralogistik revolutionieren?
Das ist so nicht richtig. Viele AMR mögen exakt so aussehen wie FTF. Aber sie unterscheiden sich u.a. dadurch, dass sie frei im Raum navigieren, ihr Ziel selbsttätig finden und dabei z.B. Hindernisse umfahren können. Das macht sie sehr viel flexibler als FTF und eröffnet ihnen neue – und sehr zahlreiche – Anwendungsmöglichkeiten in der Intralogistik. Aus spurgebundenen Fahrzeugen sind tatsächlich mobile Roboter geworden – auch wenn die meisten (noch) nicht die typischen Roboterarme als zusätzlichen Freiheitsgrad haben, sondern „nur“ Ware transportieren.
Hilfreich: Der Datenstandard
Bei der Integration der AMR in die übergeordnete IT-Infrastruktur (LVS, MES, ERP…) ist ein Standard hilfreich, der sich etabliert hat. VDA 5050 beschreibt die Ausgestaltung einer Schnittstelle zur Kommunikation von mobilen Robotern mit einer Leitsteuerung und erlaubt damit auch die AMR-Interoperabilität in der Werks- oder Lagerhalle – auch und gerade bei „gemischten“ Flotten mit AMR verschiedener Hersteller. Dieser Standard erleichtert die Inbetriebnahme und Nutzung von mobilen Robotern wesentlich und hat auch zur Marktdurchdringung von AMR in kleineren Betrieben beigetragen.
Ganz schlank oder ganz schwer
Inzwischen ist – die Logistics & Automation in HH wird es zeigen – das Angebot an mobilen Robotern für die Intralogistik sehr umfangreich (-> weitere „Kleinkapitel“ z.B. zu KLT-Transport, Paletten, mit Roboterarm, Flotten….). Es gibt sehr kompakte Lösungen – besonders markant: der AMR von Filics, der nur aus zwei synchron verfahrenden Einzelkufen besteht – und auch autonome Schwerlastfahrzeuge für Lasten bis 500 t (Stäubli).
Praxis & Investment
Ganz einfach: Der Einstieg in die mobile Robotik
Die freie Navigation bietet auch den Vorteil, dass im Arbeitsbereich des AMR keine baulichen Veränderungen (Spurführungen im Hallenboden, Transponder, Markierungen..) vorgenommen werden müssen. Es müssen auch keine Fahrspuren freigehalten werden. Deshalb ist der Einstieg in die mobile Robotik deutlich einfacher als bei FTS – auch deshalb, weil die Programmierung in den letzten Jahren benutzerfreundlicher geworden ist. Vieles lässt sich im „Teach in“-Betrieb konfigurieren. Das macht den Einsatz von AMR auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant.
Der Preis ist heiß
Auch bei den Kosten sind die Einstiegshürden geringer und der „Return on Invest“ kürzer geworden. Ein Beispiel: igus* bietet den ReBel Move für unter 30.000 € an. Der Anwender erhält dafür ein kompaktes AMR mit einer Plattform, auf der z.B. Behälter transportiert werden können, und einem Roboterarm, der in Regale hineingreifen und Behälter entnehmen oder einlagern kann. Das ist nicht nur ein autonomes Transportmittel, sondern ein „ausgewachsener“ Kommissionierroboter. Auch die Kosten für Integration und Inbetriebnahme sind gering.
Noch ein Beispiel aus dem igus*-Programm: Ein autonomer Gabelstapler (ReBel Pallet Mover) ist für 67.340 € zu haben. Die Anschaffung amortisiert sich, so der Hersteller, innerhalb von 12 bis 18 Monaten.
*Aussteller aaa
„Wir finden niemanden mehr mit Staplerschein“
Mobile Roboter sind auch deshalb ein Wachstumsmarkt, weil sie den Personalmangel adressieren. Genau das war der Anlass für die Entwicklung eines autonomen Palettentransportfahrzeugs bei igus. Alexander Mühlens, Leiter des Geschäftsbereichs Low-Cost-Automation: „Wir finden schlichtweg kaum noch Mitarbeitende mit Staplerschein. Also haben wir die Lösung selbst gebaut.“ Der ReBeL Pallet Mover navigiert selbstständig durch komplexe Hallenlayouts, nimmt Paletten auf und bringt sie an die richtige Stelle. Für die Sicherheit innerhalb der Produktion sorgen Sensoren, die Hindernisse in Echtzeit erkennen und einen reibungslosen Mischbetrieb mit Menschen ermöglichen.
Zwei Beine statt Rädern
Wie steht es um den Einsatz von humanoiden Robotern in der Intralogistik? Werden die Humanoiden der Intralogistik Beine machen? Die Experten sind unentschieden. Einige halten das Thema für berschätzt, andere verweisen auf Umfragen, bei denen mehr als 80% der befragten Unternehmen einen Produktiveinsatz humanoider Robotik in den kommenden zehn Jahren erwarten – 40% sogar in den nächsten vier Jahren. (Anmerkung IML-Studie).
Es gibt bereits Pilotprojekte in der Intralogistik, bei denen die „Mehrzweckfähigkeit“ der Humanoiden gefragt ist. Sie könnten Aufgaben automatisieren, die bisher nicht automatisierbar sind. Ob sie dazu zwei Beine benötigen (oder nicht besser vier Beine oder auch vier Rollen), wird sich zeigen – und wird sicherlich auf der Logistics & Automation diskutiert.
Weitere Informationen zu diesem Thema enthält eine aktuelle und neutrale Studie des Fraunhofer IML: „Automatisierung auf zwei Beinen? Humanoide Roboter in der Logistik.“ –> Link
(„Bunte Meldung“)
Amazon: Eine Million Roboter – und es werden mehr
Im Juli 2025 meldet Amazon den Einsatz von mehr als einer Million Robotern (bei 1,6 Mio. Mitarbeitern). Das heißt: Da die Auslieferung (noch) nicht automatisiert ist, arbeiten in der Intralogistik mehr mobile Roboter als Menschen. Ein Beispiel: Am Standort Mönchengladbach sind rund 3.000 autonome Roboter unterwegs (entwickelt von der eigenen Robotics-Sparte), die mobile Regale verfahren, und es gibt rund 2.000 Mitarbeiter.
Inzwischen schaut das Unternehmen über die Intralogistik hinaus – zur Auslieferung und in die Haushalte. Im März 2026 kaufte Amazon Fauna Robotics, Entwickler und Hersteller des nur 27 kg wiegenden, kindgroßen humanoiden Roboters „Sprout“ (auf deutsch: Sprosse). Kurz vorher hatte Amazon die Übernahme des Schweizer Startups Rivr bekanntgegeben, das einen autonomen vierrädrigen Lieferroboter entwickelt hat.
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